Rendez-vous mit Gott – die Magie der Ikonen

Entdeckt die Marienikonen!

Eine Ikone hat immer etwas Magisches…

Hand aufs Herz: Pop-Ikonen dieser Zeit fallen fast jedem spontan ein: ob Beatles oder Elvis, ob Madonna oder Michael Jackson… da müssen wir nicht lange überlegen.

Doch Marien-Ikonen … kennen Sie Beispiele? Kennen Sie deren Bedeutung?

Vielleicht kann dieser Artikel ein bisschen Licht in das Dunkel bringen; aber auch Sie als Leser können dabei helfen, wie unten noch zu erfahren ist.

I.

Was sind Ikonen?

Das Wort Ikone stammt von dem griechischen Wort “eikon”, was Bild oder Abbild bedeuted. Kurz gesagt handelt es sich um Kult- und Heiligenbilder der orthodoxen Kirche. Die Ikone ist für den orthodoxen Christen ein Kultbild, dem besondere Verehrung zukommt und das in seiner Bedeutung dem geschriebenen Wort der Evangelien gleichgesetzt wird. Die Verehrung, die der Ikone durch die Gläubigen zuteil wird, gilt jedoch nicht dem Bild als solchem, sondern den auf ihm dargestellten Heiligen. So wurde es durch die Konzilsbeschlüsse am Ende des “Bilderstreites” (Ikonoklasmus, 726-843) festgelegt.

Im Unterschied zur westlichen christlichen Kunst dienen Ikonen weder der Dekoration noch werden sie als Kunstgegenstände betrachtet, weswegen die Urheber sie in der Regel auch nicht signieren. Und auch wenn andere christliche Gemälde ebenfalls der Glaubensvermittlung dienen und zum Gebet einladen, geht die Bedeutung von Ikonen darüber hinaus: Der Gläubige vor einer Ikone trifft die Abbildung, es kommt zur Begegnung zwischen ihm und Gott. Ikonen bilden nicht ab, was unsere Augen sehen; sie machen sichtbar, was wir nicht sehen: Göttliche Wirklichkeit in Gestalten und Szenen.

Kennzeichen

Ein deutliches Merkmal ist die frontale und zweidimensionale Abbildung ohne Perspektive, da man ja keine Wirklichkeit abbilden will. Motive sind Christus, Maria, die Apostel, Engel und Heilige; die Abbildungen werden jeweils schriftlich genannt. Der Hintergrund ist oft goldfarben (Blattgold) und symbolisiert den Himmel. Die Ikone kennt kein Licht, das von aussen auf Gesichter, Gewänder und Gegenstände fällt. Die intensiven Farben haben symbolische Bedeutung: Purpur steht für göttliche Macht, Braun steht für das Irdisch-Menschliche. Die handwerkliche Ausführung unterliegt strengen Regeln und der Aufsicht der Kirche. Das Jesuskind wird in der Byzantinischen Tradition nie als Baby dargestellt, ist Jesus doch das Wort Gottes. Jesus trägt immer Kleidung von Erwachsenen, aber er wird kleiner als Erwachsene dargestellt.

Die Malstile und Themen der chritslichen Kunst waren in Ost und West bis in die Gotik hinein sehr ähnlich. Mit dem Aufkommen der Renaissance driften die Darstellungen jedoch weit auseinander. Der Künstler der Renaissance im Westen entdeckt und entfaltet seine schöpferischen Fähigkeiten und schafft seine eigene Welt. Er wird selbst zum wenn auch sterblichen Gott (Vasari) oder zum Neffen Gottes (Leonardo).

Die Ursrpünge

Der griechische Osten ist die wahre Heimat der Ikone. Sie entwickelte sich dort im 4. Jhd und verbreitete sich ab dem 5. Jhd von dort in andere Länder.

Als erster Ikonenmaler wird allerdings der Evangelist und Heilige Apostel Lukas (1. Jhd.) bezeichnet. Nach Aussage von Johannes von Damaskus malter der Apostel Lukas die erste Ikone des Jesus Christus und der Gottesmutter Maria.

Die ältesten erhaltenen Ikonen stammen aus dem 6. Jahrhundert.

Seit dem 7. Jahrhundert werden sie meist mit Tempera auf Holz gefertigt, eine Methode bei der neben Wasser und Farbpigmenten als Bindemittel Ei verwendet wird. Auch heutige Ikonenmaler verwenden diese Methode. Heute werden immer bereits bestehende Ikonenvorlagen verwendet, also niemals neue Bilder erfunden. Ikonen haben keinen Rahmen.

An einer Ikone erkennt man auch den Kulturraum, in welchem sie geamalt wurde. Es entwickelten sich verschiedene Schulen. Wichtige russische Schulen sind Kiew, Wladimir,  Nowgorod, Moskau, Palech; zu den wichtigsten griechischen Schulen gehören Konstantinopel, das Katarinenkloster Sinai und später Kreta. Auch aus Syrien stammen prächtige Ikonen.

II.

Bekannte Darstellungstypen von Marien-Ikonen

Eine Sonderstellung innerhalb der Ikonen hat die Darstellung der Muttergottes. Das christliche Konzil im Jahre 431 n.Chr. in Ephesus legitimierte die göttliche Mutterschaft der Heiligen Maria. Es entstand ein regelrechter Kult um die Marienverehrung. Sie wird in der orthodoxen Kirche himmlisch, dem Irdischen entrückt, in den westlich geprägten Kirchen eher menschlich dargestellt. Durch ihre fest zugeordnete, immer gleiche „Beschriftung“ sind die Ikonen der Gottesmutter eindeutig definiert. Das Gewand der Heiligen Maria zieren drei Sternsymbole, die Insignien der „immerwährenden Jungfrau“. Ein Stern befindet auf der Kopfbedeckung auf der Stirn, die beiden anderen Sterne sind links und rechts auf dem Gewand zu sehen. Manchmal wird ein Stern verdeckt, ist jedoch imaginär trotzdem vorhanden. Die russischen Ikonenmaler haben eine ganze Reihe von Marien-Bildtypen geschaffen. Es sind etwa 400 unterschiedliche Ikonen der Gottesmutter bekannt.

Der Evangelist Lukas soll die erste Muttergottesikone, die „Hodegetria-Ikone”, die Wegweiserin, gemalt haben, die die Kaiserin Eudoxia im Jahre 438 n.Chr. nach Konstantinopel gebracht haben soll. Sie ging mit der Eroberung von Byzanz durch das Osmanische Reich verloren. Über Kopien des Originals hat sich der Darstellungstyp jedoch bis heute erhalten. Die Gottesmutter trägt auf dem linken Arm das segnende Jesuskind, das aufrecht auf ihrem Arm thront und häufig eine Schriftrolle in der linken Hand hält. Mit ihrer rechten Hand zeigt Maria auf das Kind und präsentiert es so der Welt. Oft zeigt das Gesicht des Kindes Züge eines jungen Erwachsenen, so dass die Darstellung des Kindes auf das gesamte Leben Jesu hinweisen soll. Das Gesicht von Maria ist ernst und streng. Sie ist die in Russland weitverbreitetste Ikone und wird als Schutz gegen feindliche Überfälle und anderes Unheil betrachtet. Das Abbild der Ikone „Gottesmutter von Smolensk“ (1482)  gehört zu diesem Typus. Interessanterweise haben viele bekannte Maler kunstschilders die Szene “De heilige Lucas tekent de maagd en Christus”dargestellt wie Rogier van der Weyden (1440), Dirk Bouts ( 15. eeuw ) oder Dirk Bagaert (1480).

Eine weitere Variante diesen Typus ist die „Gottesmutter von Kazan”. Dort steht das Jesuskind an ihrer Linken, die Hand zum Segensgestus erhoben. Sie wird als Schutzpatronin der Stadt Kazan als eine der heiligsten Ikonen in Russland verehrt. Der Legende nach wurde sie von der neunjährigen Matrjona 1579 nach einem Brand in einem Versteck vor den muslimischen Tataren gefunden. Das Original der Ikone wurde Anfang des 20. Jahrhunderts geraubt und ist seither verschollen; eine Kopie der Ikone wurde von Papst Johannes Paul II 2004 an Russland zurückgegeben.

III.

Beispiele aus der Sint Antoniuskerk, Etterbeek, Brussel

In der Kapelle der Sint Antoniuskerk befindet sich eine Ikone, die auf der Originalikone„Muttergottes von Wladimir” fusst. Die Originalikone ist die berühmteste Marienikone Russlands und stammt aus dem 12. Jhd. aus Konstantinopel.

Sie zeigt Maria und das Christuskind auf dem rechten Arm der Mutter sitzend, Wange an Wange geschmiegt. Man erkennt sofort eine innige Verbundenheit. Christus hat den linken Arm um ihren Hals geschlungen, die rechte Hand hält er ausgestreckt. Um 1131 gelangte die byzantinische Ikone als Geschenk des Patriarchen von Konstantinopel nach Kiev, von wo aus sie Fürst Andrej von Bogoljubovo 1155 nach Wladimir überführte und dort ihren bleibenden Namen erhielt. Ihr Ehrentitel „Mutter der russischen Erde“ weist auf ihren engen Zusammenhang mit der russischen Geschichte hin, die sie über Jahrhunderte begleitete und beeinflusst haben soll. 1395 und 1480 soll sie Moskau vor den Tataren errettet haben. Heute befindet sich die Ikone in der Tretjakow Galerie in Moskau.

Im Hauptgang der Kirche befindet sich eine weitere Ikone. Dabei handelt es sich um die Ikone „Maria – Mutter der immerwährenden Hilfe” (auch Muttergottes der Passion). Sie basiert auf einer byzantinischen Ikone, die im 14. Jhd. auf der Insel Kreta geschaffen wurde. Die Originalikone befindet sich heute in der Klosterkirche Sant’Alfonso in Rom.

Was sehen wir?

Wir sehen Maria mit Jesus im Arm. Sie trägt einen blauen Mantel über ein rotes Gewand. Das Gewand des Kindes ist in den Farben grün und braun. Blau steht für den Himmel und den Glauben, Rot für die Liebe, aber auch das Leid. Die grüne Farbe steht schliesslich für die Hoffnung: Jesus, die Hoffnung. Auffallend ist, dass Maria nicht auf das Kind blickt, sondern sich dem Betrachter zuzuwenden scheint. Aus diesem Blick spricht eine Art mitfühlende Aufmerksamkeit gegenüber den Sorgen der Menschen. Sie, die den Menschen die Liebe Gottes näher brachte, ist auch jetzt bereit, sich der Sorgen der Menschen anzunehmen und zu helfen. Jesus hingegen blickt zu dem seitlich schwebenden Erzengel Gabriel, der die Leidenswerkzeuge Kreuz und Nägel trägt. Sein Blick verweist auf seinen eigenen Leidensweg. Der Betende soll begreifen: Gott lässt uns nicht alleine, wir können uns hier der Mutter Gottes anvertrauen und um ihren Beistand bitten. So wie sie Jesus eine Stütze war, ist sie bereit, auch uns zu helfen.

Es ist ganz einfach:

Wange zn Wange: zum Beispiel Gottesmutter von Wladimir (oben 1)

Leidenswerkzeuge: Muttergottes der Passion/der immerwährenden Hilfe (oben 2)

Jesus segnet: Hodegetria-Ikone, zum Beispiel Gottesmutter von Smolensk, Gottesmutter von Kasan (oben 3)

 

 

Tipps:

Ikonenmuseum Kampen/NL  (seit 2005): eine der grössten Sammlungen von Metall und Reiseikonen der Welt; http://www.ikonenmuseumkampen.nl

Ikonen-Museum Recklinghausen/D (seit 1956): weltweit bedeutendstes Museum ostkirchlicher Kunst außerhalb der orthodoxen Länder; http://www.ikonen-museum.com

Die Sensation: Neue Kunst-Disziplin entdeckt: Malerei aus Holz.

 

Waren Erwin Plönes (1925 – 2015)  und sein Zwillingsbruder Helmut nach ihrem Studium an den Kölner Werkschulen für deren Sakralkunst und Kunst am Bau im Raum Leverkusen bekannt, entwickelt Erwin nach seinem Umzug nach Brüssel ein komplett anderes und unvergleichbares Werk: Neben vielen Werken auf Papier schafft er ein komplett neues Kunst-Genre angesiedelt zwischen Malerei und Kunsthandwerk: Gemälde aus Holz. Diese Werke aus Brüssel (Holz und Papier) werden 2018 zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Machen Sie Bekanntschaft mit 40 Werken von Erwin Plönes aus  den 80-er, 90-er und 2000-er Jahren.

Zu sehen in: München, Brüssel
Ab Mai 2018

 

Sollten Sie Interesse am Werk des Künstlers haben, geben Sie hier Ihre Daten ein:

Welke kunststroming uit de 20e eeuw zal in de toekomst gezien worden als de stroming die de 20e eeuwse kunst bepaald heeft?

 

In de tijd voor de 20e eeuw was dat nog veel gemakkelijker te beantwoorden: er was maar een stijl (renaissance, barok) of weinige stijlen (romantisme, impressionisme). Maar in de 20e eeuw? Er waren op eens zo vele stijlen, zo veel nieuwe bewegingen… een antwoord is daarom moeilijk. Ook omdat het maar een prognosis kan zijn, omdat eerst na een lange afstand dit te zien blijft. Het individualisme van de kunstenaar wordt ineens zo groot dat ze in deze eeuw alles proberen, geen grenzen kennen en alles wagen. Van de vele en vele stijlen denk ik dat ik toch ga voor de

abstracte kunst.

Waarom deze stijl?

Originaliteit, compleet nieuwe stijl (kunststroming) / revolutionair nieuw:

  • De abstrakte kunst is een stijl van de 20e Ze ontstond kort na 1900. Wie de eerste kunstenaar was of het eerst kunstwerk is niet duidelijk. Maar een van de eerste was met zekerheid Wassily Kandinsky. Hij legt met zijn manifest “Über das Geistige in der Kunst” (1912) en zijn kleur- en vormenleer de theoretische basis voor de abstrakte kunst.

Lange ontwikkeling tot vandaag en facetrijk

  • Binnen het Konstruktivisme (Russische avantgarde vooral in de architectuur/Tatlin) gaat Malevich nog een stap verder en creëert het Suprematisme (1915); hij verwijdert zich volledig van de abstractie van voorwerpen en schrapt de relatie met voorwerpen; zuivere indrukken door geometrische vormen zoals het zwarte vierkant; beïnvloedt De Stijl en Bauhaus:
  • In 2017 viert men “100 jaren De Stijl” (1917) met vele tentoonstellingen over Piet Mondrian (Den Haag, Amersfoort: geboortestad (1872), Amsterdam: hij leefde daar 1892 – 1912 en vluchte later voor de Nazis naar de VS). “De stijl” was ontstaan uit een magazine opgericht door Theo van Doesburg met artikelen van kunstenaars. Ze waren op zoek naar een harmonie tussen kunst en leven. Deze kunstenaars werkten abstract geometrisch.
  • Het “abstracte expressionisme” is de Noordamerikaanse variante van de abstracte kunst, die voornamelijk door de New Yorkse School (1933, Hans Hofmann) in de late 1940er tot de vroege 1960er jaren bekend werd. De hoofdstromingen hiervan manifesteren zich in “Action Painting” van bijvoorbeeld Jackson Pollock,  en het “Color-Field-Painting” (Rothko, Helen Frankenthaler, Elsworth Kelly...). Gevoelens, emotie en spontaneiteit zijn belangrijker dan perfectie, verstand en reglementering. Alternatief en nieuw was nu ook het productieproces.
  • Na WO II ontwikkelde zich dan ook in Europa het “Informele”, de abstracte kunst verder, die al voor de oorlog door Kandinsky, Klee (“Feuer am Abend” van 1929 of “das Tor zur Tiefe” van 1932 zijn zuiver abstract) en ook door “de Stijl” bestond. Hier zijn in het bijzonder “La Nouvelle École de Paris/Tachisme” en “Cobra” te vermelden. De “Nouvelle École de Paris” (1945 – 1960) omvatte vooral kunstenaars die abstract schilderden zoals Jean Dubuffet (art brut), Hans Hartung, Serge Poliakoff, Georges Mathieu of Pierre Alechninsky. Cobra (1948 – 1951) met grote kunstenaars zoals Asger Jorn, Karel Appel of weer Alechinsky plaatsen de kleur in het middelpunt.
  • Vandaag zien wij ook nog vele abstracte werken: Léon Wuidar (Liège, 1938): met een geometrisch abstractie: verfrissend interessant! In Keulen (Ludwig Museum) kon ik voor enkele weken nieuwe werken van Gerhard Richter (Dresden, 1932) zien: alle 26 schilderijen uit 2016 waren abstract! En over Ellsworth Kelly (New York, 1923 -2015) las ik recent nog: “Abstract to the end; devotion to form, color and plane”. Dus hij is de abstracte schilderij trouw gebleven tot aan zijn levenseinde en maakte tot op het laatst impressionante composities van vorm, kleur and vlak. Of denken wij aan Tomma Abts, Virginie Bailly of Menachem Prinz…abstracte kunst leeft!

Betreft ook de beeldhouwkunst

  • De abstracte kunst kwam tot uiting niet allen in de schilderkunst maar ook in de beeldhouwkunst (verschillende media kunstvormen): er zijn nu in Middelheim 30 sculpturen van de abstracte beeldhouwer Richard Deacon (Wales, 1949) te zien. Een goed voorbeeld voor abstracte beeldhouwkunst is ook Hans Arp of Henry Moore.

Internationale stroming/globaal

  • Het was en is een internationale stroming : USA: Jackson Pollock, Rothko, Spanje met Picasso en Miro, Duitsland: Klee, NL: Mondrian, Duisburg, Van der Leck, Appel, Rusland: Malevich (geometrisch, suprematist), Tatlin, Frankrijk: Vassarely, Delaunay (afgeronde vormen) enz.

Grote invloed voor het ontstaan van andere stijlen

  • Tenslotte kan je ook vele andere stijlen van de 20e eeuw misschien niet onder deze stijl vatten maar ze staan er toch dichtbij of zijn door de abstracte kunst beïnvloed: op art (V. Vassarely), kine art (Paul Bury, A. Calder), het futurisme (“Dinamismo di un Ciclista” van Umberto Boccioni, 1913), arte povera… negeren toch allen het figuurlijke of niet? Zelfs de conceptuele kunst met een idee is toch abstract!

Waarom geen andere stijl? Andere stijlen heb ik ook niet gekozen vanwege…

  • hun vergankelijkheid (land art, performance, street art); maar zeker niet vanwege hun “onbelangrijkheid”: het Duitse pavillon in Venetië heeft net een prijs voor zijn performance art gekregen en street art wordt regelmatig in grote steden gepresenteeerd (Oostende : “The Crystal Ship” , München: “Magic City” – die Kunst der Straße)
  • hun regionale betekenis zoals bij arte povera, futurisme (zie ook boven)
  • hun museale betekenis: zoals bij conceptkunst of video
  • de renaissance van de mimesis in Pop Art (bovendien beperkt thema: consumptie en media), Hyperrealisme (Hanson en zijn echt indrukwekkende levensechte typische vertegenwoordigers van de American way of life) en al de neo-figuratieve kunstenaars in Belgie (Luc Tuymans), Duitsland (Baselitz) of Groot-Brittannië (Hockney), internationaal erkende kunstenaars maar figuratief is niet van de 20e eeuw!

Resumé

Er zijn vele reden waarom de abstracte kunst later zeker als één van de belangrijkste stijlen van de 20e zou kunnen beschouwd worden.

Een probleem had ik dan toch: ik denk dat ik ook had kunnen kiezen voor het expressionisme, maar deze stroming was dan ook niet international maar wel heel belangrijk of het surrealisme, of het kubisme, stromingen met grote invloed op de abstracte kunst (bijvoorbeeld nam de abstracte kunst de onbewuste automatische ontstaansmethode van het surrealisme over). Maar ik moest een keuze maken en abstractie is voor mij “de piek” van alle vernieuwing!

Tenslotte behoren abstracte kunstwerken tot de duurste van de wereld (onder de 10 duurste schilderijen ooit verkocht zijn Jasper Johns en Jackson Pollock). Maar ook figuratieve werken woorden natuurlijk heel duur verkocht; onlangs nog werd Basquiat “Untitled” van 1982 bei Sotheby’s voor 100 Mio € verkocht.

Nu in het begin van de 21e eeuw vraag ik mij natuurlijk ook af of de abstracte kunst toonaangevend zal blijven. Dit zie je bevoorbeeld ook bij de huidige tentoonstelling in Wiels “Het afwezig museum”: Wij zien veel hedendaagse kunstenaars en media zoals schilderijen, foto’s, video’s, sculpturen en installaties maar abstract is echt in de minderheid (misschien Jef Geys of Jana Euler). Maar het thema van deze tentoonstelling was dan ook “welke thema’s moeten musea van vandaag oppikken?”. Maar thema’s oppikken lukt dan veel beter met niet abstracte werken. Abstracte werken staan echter meer voor gevoelens. Anderzijds is het is ook niet duidelijk dat politieke kunst nu belangrijker is dan tevoren. Voor Wiels is het een suggestie. In Venetië zie je daarentegen momenteel bijna geen politieke kunst. “Biennale puts focus on art, not politics” was te lezen. “All art is political to some degree, but the commercial market has never really loved politics as a subject. Artists aren’t making political work for the market, it’s for people watching the world. Maybe the market will be kinder to the would-be Goyas of our day.” Paul Schimmel, Hauser Wirth & Schimmel.

Maar ik wil ook zeggen dat ik in deze eeuw in de kunst nog een vernieuwing verwacht, iets wat we nog nooit hadden,  iets nieuw wat later kan worden beschouwd als de stijl van de 21e eeuw. Ik zet dus volop in op een nieuwe generatie van kunstenaars!

Ute Wiegand

Lee Krasner, “Embrace”, 1974

Art styles – Overview (different languages)

Art styles – Overview (different languages)

„Jedes Kunstwerk ist Kind seiner Zeit, oft ist es Mutter unserer Gefühle”, sagte Vassily Kandinsky.
So ist es wohl. Aber auch das, was wir nicht mehr schätzen, müssen wir bewahren. Und vergessen wir auch nicht, wie sich so manche Kunstrichtung auf der Basis von früheren Strömungen erschuf.
Moderne und zeitgenössische Kunst – Kunststile und Vertreter

DADA (1916 -22)

Die Konstruktivisten (zeitgleich DADA) vertraten ein geometrisch-technisches Gestaltungsprinzip mit Farbflächen, Linien und geometrischen Grundformen. Ihre Hauptvertreter waren Künstler und Künstlerinnen der Russischen Avantgarde: 1913 Tatlin, Popova…,  gegenstandslose Stilrichtung der Moderne.

DE STIJL: Linien, Primärfarben (rot, gelb, blau);  2017 feiert man 100 jähriges Jubiläum.

Vertreter: : Piet Mondriaan und Theo van Doesburg

Geometrisierung der abstrakten Kunst, Gewichtung und Ausbalancierung, Vorläufer der sehr viel späteren Minimalart. Harmonie und Einheit sind die obersten Ziele. Überschneidung von Linien = Überwindung aller Gegensätze und Harmonie.

Ze werkten aan een nieuwe wereld, waarin kunst een sleutelpositie zou hebben. De toekomst zagen ze positief en dynamisch. Ze wilden schilderkunst met een intense werking op de toeschouwer.

Auch bei der abstrakten Kunst gibt es verschiedene Richtungen: Konstruktivismus, den Tachismus (Term used to describe the non-geometric abstract art that developed in Europe in the 1940s and 1950s characterized by spontaneous brushwork, drips and scribble-like marks), den abstrakter Expressionismus in den USA (non geometric and new Malakt).

BAUHAUS (1919): Künstlerschule, zuerst in Weimar

SURREALISMUS (1922 – 30)

War ursprünglich eine literarische Bewegung (Manifest André Breton 1924).

Ziel: Menschen mit unbewussten Gedanken zu konfrontieren. Traum verschmilzt mit Wirklichkeit.

Malerei: gegenständlicher (Dali, Magritte) und abstrakter (Miro) Surrealismus.

Max Ernst gründet 1919 mit Arp die Kölner DADA-Gruppe, schliesst sich den Surrealisten an un geht zu Beginn des 2. WK in die USA. Andere Surrealisten gehen ebenfalls ins Exil nach Amerika; Peggy Guggenheim, mit Max Ernst verheiratet, gründet für diese Gruppe die Galerie “Art of this Century” (1942);

NEO DADA

Jasper Johns (1930): wird mehreren Stilen zugerechnet: Neo Dada, Abstract Expressionism, Pop-Art: “Flag” 1955, “Numbers in Colour” 1959, “Map“1961; wendet sich Gebrauchsgegenständen zu und leitet die Pop Art ein.

Robert Rauschenberg: auch Neo-Dada, Abstract Expr., Pop-Art:

Wants the viewer to participate actively in establishing the meanings of his work.

ABSTRAKTER EXPRESSIONISMUS

abstrakt aber auch ausdrucksvoll; nicht einheitlich, Gefühl und Farbe sind wichtig (um etwas auszudrücken, da nicht figurative); Abgrenzung von aller Kunst davor; Zusammenarbeit und Einfluss der Surrealisten.

Nach dem 2. WK verlagert sich die Kunstszene von Europa nach Amerika. Hat seine Wurzeln im Surrealismus, der wiederum auf Dada fusst. “Ohne ihre (Surrealisten) Anwesenheit wäre der Abstrakte Expressionismus womöglich nie entstanden”; Hans Hoffmann, selber Künstler,  lehrt an der New Yorker Malschule. Grosser Einfluss der europäischen Surrealisten. (Dada führt zum Surrealismus und Surrealismus führt zum abstrakten Expressionismus).

1.Jackson Pollock und Action Painting bezeichnet eine unmittelbare und dynamische Maltechnik, die jenseits von bewusster Beeinflussung durch den Künstler ihre Kraft erhält. Daher besteht keine Komposition im Sinne eines geplanten Bildaufbaus. Auf eine komplexe Technik in Bezug auf Farbmischung oder Ausarbeitung wird verzichtet. Die Materialien sind einfach und sind auf den Prozess der Farbauftragung auf den Malgrund reduziert. Die Farbe wird mit Pinsel oder direkt aus Farbtöpfen und -behälter grob gemalt, geschüttet, getropft oder auf die Leinwand gespritzt. Einige Künstler verzichteten völlig auf eine direkte Bearbeitungsweise und überließen die Bildgestaltung dem Zufall (unbewusste Bildfindung). Als Vorgänger kann man sowohl den Surrealismus (Automatismus) als auch die Dada-Bewegung nennen. Die Entstehung des Werkes rückt in den Mittelpunkt (wie auch bei Yves Klein). Abkehr von der Staffelmalerei!

Cy Twombly: sein Medium ist die Schrift (wird oft als „Gekritzel“ bezeichnet), Automatismus

De Kooning (aus den Niederlanden): Sein Stil betont die expressionistische Seite, kräftige Farben

David Smith (1906 – 1965): expressionist sculpture
Franz Kline: beinvloed door De Kooning, large black and white paintings
Robert Motherwell: schwarze Flächen, abstrakt
Sam Francis: amerikanischer Künstler, der in Paris werkte: hier zeigt sich Einfluss der amerikanischen Kunst auf Europa: colorful, large-scale abstract paintings
Lee Krasner:  Ehefrau von Pollock: oil on canvas, ink on paper:  ästhetische Farb- und Formenkompsitionen, manchmal figurativ aus dem Leben (Menschen, Natur), harmonisich und bewegt
Philip Guston: figurative: characterized by its cartoonish imagery and pink palette that has had a major influence on generations of artists.

 

2.Colourfield painting – l’art pour l’art

Mark Rothko (aus Russland): meditativ (Selbstmord)

Horizontale Farbfelder schweben wolkenartig über einem monochromen Untergrund; Hauptinteresse: verschiedene Erscheinungsweisen von Farbe und Licht; Abgrenzung von Farben

Ziel : expressie, menselijke emoties

Helen Frankenthaler: erfindet die Soak-Stain-Technik, bei der die ungrundierte Fläche mit dünnflüssiger Farbe begossen wird, wodurch das Gemälde wie ein Aquarell wirkt, obwohl es keines ist

Ad Reinhardt: rigorose “L’art pour l’art-Doktrin”

Clyffore Still: abstrakte Farbflächen aber nicht geometrisch

Barnett Newman
vertrekt uit filosofie, religie, vertikale lijnen sind sein Markenzeichen

ABSTRAKTE MALEREI (1950er und 60er Jahre) bei der die Formen klare Umrisse haben: Josef Albers, Richard Lohse, Elsworth Kelly, Barnett Newman, Ad Reinhardt

Abstrakter Expressionismus in Belgien: Serge Vandercam, Dan van Severen Frankrijk: Yves Klein, Marthe Wery

COBRA

Strömung in Europa 1948 – 1950: Kopenhagen (Asger Jorn), Brüssel, Amsterdam: Karel Appel, Alechinsky, Claus auch Dubuffet, Hundertwasser, Constant (NL): heel mooi “de verwoeste stad”

Wird auch alles als Informel oder informelle Kunst bezeichnet, die europäische Variante der Abstraktion.

Corneille: figuratiev en kleurrijk, NL, stierf 2010, kip, han, mensen… “I am a painter of joy”; Einfluss von Paul Klee und Picasso

 

ZERO

1958 gründeten Heinz Mack und Otto Piene in Düsseldorf die Gruppe „Zero“. Neue Ausdrucksformen der Kunst durch Luft, Licht, Wasser und Feuer. Zero meint Countdown vor dem Raketenstart als Aufbruch in eine neue Ära. Eigentlich war es die Begründung der Op Art, Light Art und Land Art. Bedeutende Avantgardebewegung

Yves Klein, aufgeschnittene Leinwände von Lucio Fontana, Nagelobjekte von Günther Uecker, Licht- und Farbexperimente von Heinz Mack und Otto Piene

 

POP ART (1959 – 1970)

Fokus liegt auf Konsumdenken; bessere Situation und Stimmung als in Europa: American Dream: Alles ist möglich.

Figurativ, amerikanisch;

Name vom Bild Richard Hamilton: JUST WHAT IS IT THAT MAKES TODAYS HOMES SO DIFFERENT (1956): Ein Athlet hält einen Riesen Lolly in der Hand auf dem POP steht; Pop-Art : Der Name der Richtung kommt also von einem Gemälde (Hamilton) genau wie es beim Impressionismus der Fall war. Für ihn war moderne Kunst populär (popular art), vergänglich, witzig, verspielt.

Andy Warhol: Marilyn: sie starb 1962 und seine Abbildungen stehen für ihren Tod und für die Omnipräsenz in den Massenmedien.

Roy Lichtenstein

Ed Ruscha

GB: David Hockney: nur bedingt Popart siehe weiter unten

Kolumbien: Botero

 

Pop Art Belgien

Evelyne Axell: Belgian Pop painter. Best known for her psychedelic, erotic paintings of female nudes and self-portraits on plexiglas that blend the hedonistic and Pop impulses of the 1960s.

Paul van Hoeydonck

Broodthaars: mosselpotten, eierschalen: dieser Künstler steht für die kritische Kraft von Kunst.

Panamarenko: vele periodes maar ook pop art: bei ihm geht es um Bewegung, fast alles ist zum Schmunzeln.

Auch später kann man von Pop Art sprechen: 80er/90er: Jeff Koons: “Balloon dog”, steel (1994 – 2000), geprägt durch Warhol, Hirst, Murakami—

 

Pop Art Frankreich: Nouveau realisme:

bezeichnet eine lose Künstlergruppe um den Kunstkritiker Pierre Restany, die als programmatische Bewegung Anfang 1960 entstand. Die Gruppe wählte zunächst Nizza, den Wohnort von Yves Klein und Arman als ihre Basis. in Abkehrung zur abstrakten, informellen Kunst, die ihnen zu selbstbezogen erschien, und zum „kleinbürgerlichen“ Realismus – mit neuen Techniken und gefundenen Materialien die Realität des täglichen Lebens in die Kunst zu integrieren. Sie trugen so maßgeblich zur Entwicklung der Objektkunst und der frühen Formen der Aktionskunst bei. Mit der Pop Art verband sie die Kritik an der Massenkultur und den Werbemedien, deren Produkte sie zugleich nutzten.

Arman

Niki de Saint-Phalle: misbraucht, psychische Probleme, spâter mit Tangeluy zusammen

Yves Klein: Performance (Unterschied zu Happening: Performance meint tun, Happening ist auch Konzept, Denkanstoss) (siehe auch Kapitel Performance)

 

 

MINIMAL ART, 60 er und 70er, USA

Invloeden: kubisme, futurisme (1909 – 1914), suprematie: Malevich: geom. Vormen, niet figuratief, constructivisme: Tatlin, 1915, Bauhaus/de Stijl

Geometrische Formensprache und industrielle Herstellungsprozesse, abstrakt; fast alle Kunstwerke der Minimal Art tragen den Titel “untitled”. Die Betrachter sollen frei sein, sich ihr eigenes Bild vom Kunstwerk machen, die eigenen Ideen projezieren. Grenzen zur Konzeptart sind fliessend (Sol LeWitt bei beiden Richtungen). “Reductie tot essentie”; geen schilderkunst

Sol LeWitt (1928): Ausführung überliess er anderen, denn Ausführung ist Nebensache; ist typisch für Minimalart; zum Beispiel Kubus, Tisch

Donald Judd (fertigt Möbel, die bis heute in Serie produziert werden, Purist unter den Minimalisten),

Daniel Buren

Carl André (1935): Schachbrett am Boden, Holzstege, Labyrinth aus Holz: er hat als erster ein Kunstwerk auf den Boden gestellt ohne Sockel; Ein Bildhauer, der nicht modeliert, sondern einzelne Teile in Form auf den Boden legt (lose). Zum Beispiel Steine am Boden

Dan Flavin: arbeitet mit Licht im Raum

Tony Smith: protzige klobige dunkle Metall Skulpturen: Amerikanischer Künstler und Architekt bekannt für seine grossen dreidimensionalen Formen an öffentlichen Plätzen

Frank Stella: abstrakt, geometrisch “what you see is what you see”, tekeningen op doek; bunte Quadrate aber auch andere Formen, vielseitig!

Elthworth Kelly: minimalism, color field painting, schöne Farben und Formen, Klarheit, Schönheit

Robert Morris: L Balk: kan men in drie posities opstellen; van hem was de idee, hij maakte het niet.

Richard Senne (1938): wird Assistent von Josef Albers: in situ: speziell für einen Raum geschaffen; gebruikt openbare ruimtes;

 

KONZEPTKUNST, auch 60er Jahre: Ohne Expressionismus und Surrealismus keine Konzeptkunst!

Conceptuele kunst (60er Jahre)

Conceptuele kunst (conceptual art) is een kunstvorm waarbij het idee ofwel het concept belangrijker is dan esthetische of materiaal-technische afwegingen.

Conceptuele kunst is geworteld in de ideeën van Marcel Duchamp, hij is de vader van het conceptualisme. Het komt voort uit Dada, en uit het minimalisme. Minimal Art probeerde al met minimale middelen het idee vorm te geven, in de conceptuele kunst ging men nog een stap verder door het kunstwerk zelf overbodig te verklaren. Conceptuele kunst is gebaseerd op de gedachte dat het denkproces dat aan een kunstwerk ten grondslag ligt, meer waarde heeft dan het kunstwerk zelf. Het kunstwerk wordt gezien als documentatie van het idee. “The idea itself, even if it is not made visual, is as much as a work of art as any finished product”, Solo Le Witt, 1967

De uitvoering is slechts een bijkomstige eindfase van het echte scheppingsproces. Om aan deze ideeën uitdrukking te geven kiezen conceptuele kunstenaars nieuwe werkwijzen, hun werk bestaat uit foto’s, documenten, (land)kaarten, film of video. Veel ideeën worden helemaal niet uitgevoerd, en zijn dus ook niet op tekening of foto te zien zijn. Echt conceptueel werkende kunstenaars schrijven hun ideeën alleen nog op, en beschouwen de (klad)tekst als een voltooid kunstwerk. Tekst wordt in de conceptuele kunst veel gebruikt.

Deze kunstenaars willen ons denken meer prikkelen dan onze ogen of emoties.

k u n s t e n a a r s:

Marcel Duchamp : Vorreiter:”fontain”, “Springbrunnen” 1917; erfindet 1915 den Begriff readymade: ein Gebrauchsgegenstand wird zum Kunstwerk (changing the context of a found object); stellte die Auffassung, dass Künstler technisches Wissen bräuchten, in Frage (auch Dadaist); Kunst wird zur Kunst, wenn man sie als solche deklariert.

Sol  LeWitt vond een goed concept het belangrijkste, “Wall Drawings”, Bildhauer, Zeichner und Maler: s/w oder farbig, sehr geometrisch, ansprechend!

Lawrence Weiner: Typografische Texte, Sprache als Material: mal poetische, mal provokative Texte und Slogans auf Trägern wie Wände, Böden, Gebäude: kunst mag het werk vervaardigen (maken) maar moet niet; Käufer kriegt Katalog mit verschiedenen Ausführungsmöglichkeiten

Joseph Beuys:  Het centrale thema in zijn kunst was menselijke expressie. Twee denkbeelden stonden in zijn filosofie centraal: Enerzijds de opvatting ‘Ieder mens is een kunstenaar’, en anderzijds: ‘Creativiteit is van levensbelang’. (Konzeptkunst und Fluxus)

Marcel Broodthaers (Brussels): belgischer Künstler, kam aus dem Surrealismus: Autor, Fotografien, Skulpturen: Topf mit Muscheln, Werke mit Eiern: vielleicht enttäuscht, vielleicht nur verstimmt über die misslichen Schicksale seiner Lyrik und Prosa, klebte der belgische Dichter 1964 einige Exemplare der Restauflage eines von ihm verfassten Bändchens zur Skulptur zusammen und war fortan bildender Künstler. Objects and collagen.  Muscheltopf: voller Topf, wenig Inhalt: aufgeblasene Politik (siehe auch unter Pop Art). 1968: das fiktive Museum.

Joseph Kosuth : One and three chairs 1965, There are two temperatures;

Daniel Buren (erinnert an Sol LeWitt), Grundstruktur aus Streifen; seine Werke sind in situ, d.h. den örtlichen Gegebenheiten angepasst, auf den Ausstellungsraum zugeschnitten.

Jenny Holzer: bekannt für LED Leuchtbänder mit Schrift

Marlene Dumas

Bruce Naumann

Yoko Ono

Barbara Kruger (geb. 1945): collagen, feminist artist

Robert Barry: Nylondrähte

Michael Asher (1943 – 2012), California Institute of the Arts, professor:  alterations – in particular environments; demystify artists: students should see that art is made by human beings just like them. An artist is someone who makes art., stand for a dynamic oral culture, his works have no title so that you have to describe them and speak about them, ephemeral (kurzlebig)

Douglas Huebler: schreibt Ideen auf: arbeitet mit Worten: nonsense, continue; Gemälde und Fotos

Roman Opalka: infinity paintings: Zahlenreihen, geluidsbandjes

On Kawara : postcards mit banalen Stätzen wie I got up at 5; Zahlenreihen, Daten an die Wand

Stanley Brown: Skizzen, auch Reihen

Dan Graham: figurative für Hochglanzmagazine, video, Architektur, voyorisme: Middelheim: “Belgium Funhouse”: begehbare Skulptur/Raum: buitenpaviljoen.

 

Kenmerken van conceptuele kunst:

niet de gemaakte vormen of de materie, maar ideeën en bedoelingen staan centraal

het idee wordt overgebracht met schetsen, het gesproken of geschreven woord

tekst wordt veel gebruikt

de uitvoering is minder belangrijk, of overbodig

gebruik van onconventionele materialen en media

 

(Idee zählt mehr als Ausführung; opitsche Reize werden zugunsten intellektueller Prozesse, die das Publikum mit dem Künstler teilen soll, vermieden. Daher Skizzen, Texte; Kunst des Denkens Verwendung von Sprache; Verwendung unkonventioneller Materialien und Medien.)

 

LAND ART: Die Erde als Leinwand


Ende der 60er Jahre – 80er Jahre
: Kunst mit der Landschaft und Natur: verrassingen in de landschap

Robert Smithson: “Spiral Jetty” (1970), Great Salt Lake, Utah, und in Emmen “Spiral hill”, 1971; Nils Udo: rote Linie auf Weg (ich bezeichne das als Zeichnen in die Landschaft); Christo: Sein Motto: Verpacken, verhüllen, verkleiden: die Verpackungskunst zum Beispiel Tori im Central Park, NY; Reichstag Berlin 1995 (Idee: das probiere ich im nächsten Urlaub mit Steinen, Holz oder Wasser, zum Beispiel Statue mit Zweigen und Blättern als grosse Blume): Christo Nach den “Floating Piers” in Italien mit 1,2 Mio. Besuchern (2016) arbeitet Christo jetzt an einem Projekt für London: eine kleinere Version der ursprünglich für Abu Dhabi geplanten “Mastaba” (Grabbauten der ägyptischen Kultur) in Blau, Rot und Weiß und Lila.

Cornelia Konrads: sich auflösende Installationen; Michael Heizer: zich overgeven aan de natuur “Double Negative” (1970), Nevada: trench in the earth (Graben, Einschnitt); Walter de Maria (1935) “The lightning field” 1977 in New Mexico (Stahlstangen in der Wüste und Bedrohung durch Blitze).

Can you sell an earth work? The works are never meant to be sold; however they attract a lot of people and you can often buy posters or see videos.

Gordon Matta-Clark : kleine delen grond: site specific artworks (in situ)

Ursprünglich zum Architekten ausgebildet, liess er sich auf den zerfallenden urbanen Raum ein und zeigte Auswege aus der Krise. Seine Werke handeln von der Beziehung Abbruch und Aufbau, 19 Filme und Videos, schafft Fragmente von Bauten in Ausstellungsräume : lebendige Archäologie; Bekannt ist seine Performance “Splitting”, 1974: ein Haus wird zersägt: will auch die Befreiung der Menschen.

Weitere Künstler:

Richard Long: Striche in der Landschaft, Holzteilkreise
Nancy Holt (echtgenoot Smithson): Röhren zum Durchsehen: sun tunnels (beton)
James Turrell: siehe oben light art aber auch land art: craters
Dennis Oppenheim: legt sich mit Bauch in die Sonne: bodyart
Andy Goldsworthy: site specific sculpture: Steine auf dem Boden, steinerne Skulpturen
Charles Ross: Sonnenlicht, Projektionen mit Regenbogenfarben im Raum
Jean Veramé (B) schildert op stenen bijv. In Tschad: im leuchtenden Blau, Weiss oder Rot
Jan Dibbets (Muster mit Maschinen im Strand) Heinz Mack (Spiegel in der Sahara), Bob Verschueren (Etterbeek: “wind paintings”: Kunstwerke die mit Hilfe des Windes entstehen; spinazie op grond: vergangelijkheid), Virginie Bailly: installaties in de natuur

 

ECOLOGY ART

Arne Quinze: Welcome to my world. Driven by the force of nature and with the urge to guide our cities towards a better future. Rote Installationen in der Stadt.
Chris Jordan: Abfall; verandering maatschapij: Vogel mit Plastik im Bauch, fotos of garbage. Chris Jordan is a photographic artist who uses his artworks to bring awareness to a serious problem of our time – consumerism. Seen from afar his images look like modern recreations of famous masterpieces, but as soon as he approaches the viewer is confronted with thousands of photographs of waste assembled into a beautiful picture. Artist of the “green movement” How do we change?
Ichi Ideka:
Fotos Fukushima; installations in nature
Niels Udo

 

70 er Jahre Politisches Bewusstssein:

  • Ökologische Bewegung

Helen Mayer Harrison und Newton Harrison: Ziel: Lösung der Umweltprobleme

  • Vietnamkrieg

Martha Rosler: Bringing the War home

 

HAPPENINGS (60er Jahre)

llan Kaprow (amerikanischer Künstler) führte diesen Begriff zum ersten Mal ein (59,  NY). Eine Art Event: etwas passiert; Aufführung aber ohne Trennung Bühne / Zuschauer; Wurzeln im Dada (Cabaret Voltaire) und Surrealismus; auch Yves Klein, Blue women, 1962; marijne monochromen; nach Klein ist der blaue Himmel das erste Monochrom; Cage

Both “happenings” and Fluxus events tried to create new, innovative previously undiscovered art forms by blurring the boundaries between existing art forms (e.g., visual arts, music, dance), but the first “happenings” seemed to be influenced most by theatre.

 

PERFORMANCE (50er Jahre)

Carolee Schneemann, geboren 1939 in Pennsylvania, auch Vertreterin der Feminist Art: Performance Interior Scroll, 1975:

Judy Chicago: the Dinner Party (39 berühmte Frauen an einem Tisch)

Ana Mendieta, auch Barbara Krüger: “it’s a small world but not if you have to clean it”, You are not yourself (Fotomontagen) 1981

Ana Mendieta : Performance and video artist

Abramovic: serbische Performance Künstlerin: “The artist is present” provocative performance

À la différence du happening, la performance ne fait pas appel à la participation du spectateur; la dimension de hasard intervient peu dans son déroulement.

Bei Abramovic schon ! Definitionen sind nicht eindeutig ! Der Körper wird zum Beispiel bei beiden Formen eingesetzt.

 

FLUXUS

Fluxus was an international network of artists of the 1960s who worked in fields ranging from music to performance to the visual arts. Taking their name from the Latin ‘to flow,’ Fluxus artists adopted an often anarchic and satirical approach to conventional forms of art, and their ideas paved the way for Conceptual art.
Wurzeln im Dada: Beuys (1921 – 1986), genannt auch Neo-Dada;

Vertreter Nam Paik (Video), John Cage (performance), Beuys.

For Beuys art is not a profession but a humanitarian attitude for everyone; new definition of art and also political, Wahlkampf für die Grünen, aber auch Kritik: Menschen sind nicht frei, Geld regiert die Welt, Demokratie ist mangelhaft…

Beuys zählt auch zu Happening und Performance.

“The Pack”: das Rudel besteht aus 24 Schlitten mit survival pack: wie überleben wir und wer hilft uns? 1969 Style: Conceptual Art Genre: installation

“7000 Eichen”, Kassel, 1982: Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung: also Umwelt- und Naturschutz, gegen Bürokratie; Finanzierung durch Spenden und Patenschaften; zählt als Land Art

 

OP ART (60 er Jahre)

Die Op-Art stammt aus den experimentellen Traditionen des Bauhauses und des russischen Konstruktivismus, zielt auf Effekte
Vasarely (Frans/Hongars): gute Effekte, zum Beispiel auch s/w Zebras

Walter Leblanc : ausstellung gesehen : Reliefs für den Effekt : Optik

Julio Le Parc, Bridget Riley

Josef Albers (1888): Bottrop: lehrt am Bauhaus und emmigriert 1933 nach NY: dort gründet er eine Künstlerschule; Themen: Farbkompositionen und Wirkung von Farbe, Op Art: Hommage to the square

Escher: Etsen, installaties, lucht en water: Vögel und Fische, sehr schôn

Van Navarro (Vanhaerents: falsche Tiefe): Architektur Formen

 

LIGHT ART

Dan Flavin (siehe oben): bunte Neonröhren geometrisch angeordnet im Raum

Schüler von Hoffmann; verandering van kleur

Robert Irwin
light tubes (Röhren)

Veronica Janssens
UK, lebt in Brüssel, Licht und Schattenprojektionen an der Wand: Themas: emoties, perception, Stern aus Plexiglas

Michel Verjux: Lichtkünstler, Skulpturen aus Licht

 

NEON ART

The Las Vegas Museum of Neon Art

James Turrell: wunderbare Lichträume: light and space (auch unter land art)

Joseph Kosuth: “four colours four words”: Neon Schriftzug, 1965

 

 

KINETIC ART

Beweging: mens, technik, natuur (1955)

Pol Bury (1922 – 2005): kinetische Kunst (kinetic art: motion) in Belgien, sehr schön seine Skulpturen aus Stahl z. B. Fontänen, bewegende Werke

Calder: Mobiles aber auch Gemälde (zum Beispiel Brüssel Zentrum)

Tinguely: Zeichenmaschine in Basel

Jesus Rafael Soto: Venezuela, op en kinetic art; waterfal van lijnen, “double progression” in Middelheim (staal)

 

ARTE POVERA, 1967 – 1972

„Arme Kunst“: Verwendung von einfachen Materialien

The Italian critic Germano Celant (b. 1940) founded Arte Povera in 1967. Artists: Giovanni Anselmo: STeine an der Wand, Mario Merz: verschiedene Igloos, Giuseppe Penone, Alighiero Boetti, Jannis Kounellis, Pino Pascali, Giulio Paolini, Pier Paolo Calzolari, Michelangelo Pistoletto: Spiegel: zerbrochen, bemalt, mit Vorhang: je maakt als publiek een deel uit van het werk, Gilberto Zorio and Luciano Fabito.; einfache Materialien, Art brut. Einfache Materialien, oft Collagen, Eva Hesse: arbeitet auch mit einfachen Materialien, auch minimalistische Art, Feminism: findet Stoff auf Boden und entwirft Kostüme

 

HYPERREALISMUS/FOTOREALISMUS, 70er Jahre: Gemälde und Skulpturen

Der Hyperrealismus ist eine Weiterentwicklung des Realismus und benachbart zur Pop Art. Sein Ideal ist nicht unbedingt eine exakte lebenstreue Nachbildung, wie sie typisch für den Realismus ist, sondern eine fotorealistische Übersteigerung der Wirklichkeit, eine „überschärfte Realität“.[2] Die Abstraktion wird zurückgewiesen. Während der Fotorealismus durch die brillante, realistische Darstellung vor allem schön sein will, stellt der Hyperrealismus in der Darstellung kühl und profan „überspitzt verstörender“[5] Wirklichkeit die Frage nach dem Wesen der Dinge in einen fast schon ironischen, existentialistischen Kontext.

 

Ende der 1960er Jahre entstand eine weitere Kunstströmung, die in Nachbarschaft zur Pop Art ihre Inspiration im alltäglichen Leben fand: der Hyperrealismus, der auch Superrealismus oder Fotorealismus genannt wurde. Künstler wie Chuck Close oder Duane Hanson begannen zu dieser Zeit Bilder nach Fotografien zu malen oder lebensecht aussehende Figuren aus Kunststoff zu gießen, die eine übersteigerte Realität abbildeten. Sowie die Lebenswirklichkeit in den Werken der Pop Art und des Hyperrealismus künstlerisch erhöht wird, treten gesellschaftliche Widersprüche zum Vorschein. Ereignisse wie der Vietnamkrieg oder die Ermordung von John F. Kennedy, mit denen sich die Künstler auseinandersetzten, deuten auf die Verwundbarkeit der scheinbar perfekten Wohlstandsgesellschaft.

Chuck Close (US, 1940) Riesenporträts gemalt nach Fotos (Hyperrealismus)

Richard Estes: auch Fotorealismus: Stadtszenen

Duane Hanson: auch Fotorealismus: Menschen (Amerikanerin mit Einkaufswagen, Putzfrau): Kritik und Spott am amerikanischen way of life, Skulpturen

Ron Mueck :  Australian hyperrealist sculptor : beeindruckende und surreale Menschenskulpturen (ähnlich Mann im Matsch von Thomas Schütte)

Howard Kanowitz: die feine Gesellschaft

Ralph Goings: Alltagsprodukte, Frühstück, Bars, Autos

  1. Cuttingham: Neonreklame,

Bowen

Audrey Flack: Künstlerin: kleine Stillleven modern und bunt

Yvette Froment ( F): Strand mit Junge, Boote, Gleise

Roger Wittevrongel (B): een vanuit het hyperrealisme geëvolueerd Belgische kunstenaar met een voorliefde voor interieurs, architecturale fragmenten en vrouwelijke personages.

Delphine (für mich mehr popart)

Antoon de Clerck

Marcel Maeyer

Ron Mueck: Skulpturen: überdimensionale Menschen und Köpfe

Wang Du: Skulpturen

Katharina Fritsch: Bildhauerin, sculptor, Düsseldorf: Hahn, Elefant, Ratte: alles in kräftigen Farben (Dü)

Didier Vermeiren (Dü): Bildhauer aus Brüssel; Thema: Sockel: autonome Existenz im Raum

Cindy Wright (Antwerpen): Porträts und Stillleben: grote werken, schadels: vanitas motief large-scale photorealistic paintings and drawings

Kati Heck: een deel onbewerkt, Middelheim

John de Andrea: sculptor: Menschen: Materialien sind zum Beispiel Latex, Polyester

 

NEOEXPRESSIONISMUS

vor allem in Deutschland, 80er Jahre: die europäischen Künstler treten aus dem Schatten der amerikanischen Kollegen. Rückkehr nicht nur zu früheren Stilen (Expr.), sondern auch zu konventionellen Medien (Malerei, Skulptur).

Georg Baselitz (Dt. Ost), Helden 1956, Bilder auf den Kopf gestellt

Immendorff (Dt. Ost)

Anselm Kiefer: düster, deutsche Vergangenheit

Penck (Dt. Ost, Ralf Winkler, wird 1980 aus der DDR ausgewiesen und zieht nach Düsseldorf): Männchen, Piktogramme: erinnert an Graffiti.

Sigmar Polke (Dt. Ost; gestorben 2010; Capitalist Realism; “Moderne Kunst”, 1968) : man sollte beides reflektieren: Motiv und Bildunterschrift/Titel

Gerhard Richter (Dt. Ost) malt abstrakt und figurativ (Meister des Stilwechsels); international erfolgreich zum Beispiel “Eisberg” bei Sothebys für 20 Mio. Euro versteigert;  Neo Rauch (Dt. Ost), Tübke (Dt. Ost, gestorben 2004; Leipziger Schule, gegenständlich);

Andere Länder:

GB: Hockney: brav modern figurativ: zum Beispiel sein Werk: “Garden” (2015): So einfach das Thema ist, so besonders ist das Werk durch seine Farben: Hockney verändert die Wirklichkeit. Was wir hier sehen ist weniger Popart als vielmehr Fauvisme und Impressionismus.

“In New York at the end of the 1970s many people thought painting was all washed up, it had to be abstract – the more austere, unemotional and geometric, the better. Then came the 1980s and every changed: David Salle, Eric Fischl, Keith Haring.”

David Salle: bunte Collagen, figurative aber nicht real (I don’t like it) (CalArts)

Eric Fischl (US, 1948 also 68 Jahre) neo-expressionist painter, figurative, theme: sexuality: voyorismus (viel besser; es geht um soziale Beziehungen, oft voyoristisch) (CalArts)

Keith Haring siehe unten Graffity art (bunt, lustig, dekorativ: eigentlich mehr Graffity als neoexpressionistisch), wird auch als street art Künstler bezeichnet, da er in der Tat in New York U-Bahn Stationen und Häuserwände bemalt. Doch so lustig die Männchen des politisch und sozial engagierten amerikanischen Künstlers auf den ersten Blick auch sein mögen, so ernst ist meistens der Hintergrund. In seinem “Ignorance = fear” geht es um Aids, an dessen Folgen er mit 31 Jahren selbst stirbt.

 

 

NEO FIGURATIV (neo figurative) Belgien:

70/80/90/2000

Mimesis: malen um zu malen: Nachahmung/Imitation

Mein Favorit: Luc Tuymans (1958, Antwerpen) (malt alles vom Stillleben bis zur Kirche – church, orchid…sein Hase erinnert an Dürer und sein transformatie van een berg an Caspar David Friedrich der Wanderer figurativ-modern, ausdrucksstark),

Borremans, 1963 Gent (Menschen, Girl with a duck, 2,7 Mio.€, Belgiens teuerster Maler),

Dillemans: interessant, aber es zeigt sich: Kunst muss nicht schön sein! Kommt in seinem Video auch sehr unglücklich und verbissen (gedrijven, onrustig).

Luc Dondeyne: auch figurativ, geheimnisvoll. Wird verglichen mit Borremans aber bei Dondeyne fragmentierte Menschen in einer natürlichen Umgebung (ich habe ihn als neo-impressionistisch beschrieben)

Robert Devriendt: miniature paintings

(Roger Raveel : figurativ, Pop Art, De Kayser, Lucassen, Etienne Elias: figurativ/expressiv)

Andere Länder:

Fernando Botero (1959)

Geboren in Colombia, schilder en beeldhouwer

Kenmerk: unieke, persoonlijke vormentaal: volumineuze,k opgeblazen personages en voorwerpen. Grote volumes geven kans voor grote kleurvlakken. Perspectief is niet belangrijk. Figuratieve stijl; geinspireerd door barok en renaissance

“De non” olieverf
Francis Bacon (1909 – 1992): mens is alleen, thema is de donkere kant van de mens, figurative painter but not realistic; to me: horrifying, shocking, paus Innocent: kritiek religie; “isolated souls tormented by existing dilemmas”, inspired by surrealism!

 

GRAFFITY ART

Keith Haring (1958 – 1990: stirbt mit 31 Jahren an Aids!): bunte Männchen, er war aber kritisch; Bansky: sozialkritisch; Themen: Krieg und Armut (Hotel in Bethlehem).

 

FEMINISTISCHE KUNST/Feminist Art (70 Jahre, USA)

Barbara Kruger (auch concept art): Fotos und Collagen mit Texten

Cindy Sherman , Fotos und Collagen; Stereotypen: automatisches Bild, das man sich macht zum Beispiel von Frauen

Fotos, weibliche Motive, Selbstporträts: Themen: Rollenbild, Sexualität

Sie will, dass man auf die Fotos ein zweites mal sieht.

VIDEO

Bill Viola: sehr schön: Jesus steht auf: poetisch; Bruce Nauman: provozierend

FOTOGRAFIE

Andres Serrano, Piss Christ, 1987

Andreas Gursky (geboren in Leipzig, studierte an der Folkwang Universität der Kunst in Essen und an der Düsseldorfer Kunstakademie) Thema: Globalisierung, Flughafen, Supermarkt: Er will keine Kritik üben, sondern die Welt zeigen, wie sie ist. Sein Foto Rhein II wurde für 4 Mio. Dollar verkauft.

The image is a digital composition; Wie ein Maler ein Bild komponiert und erstellt, so komponiert er Fotos.

Seine Fotos sind wiedererkannbar. Die NYTimes schreibt: “It is quite surprising that a photographer found a special handwriting.”

 

Heutige bekannte Künstler

Alechinsky: absrakt, nicht gemetrisch, japanische Kalligraphie: s/w Zeichnungen, Mitgründer von Cobra, spontane Werke

Panamerenko (1940; Antwerpen)

Thema: Fliegen, Fahren, Technik

Jeff Koons (US)

Weiterentwicklung der Skulptur: kritisiert Werbeindustrie, “Equilibrium”: Basketball schwebt im Wassertank (1985); Künstler wie Koons verfolgen eine Strategie:

  • Erkennbarkeit aus Balance aus Konstante und Variation
  • Reduzierung der Auflage bei Fotografien und Plastiken (Preis)
  • Bezug auf andere Werke
  • Bedürfnisse des Publikums

Arbeitet auch unter dem Motto Geschmack. Zwischen Kitsch und Provokation.

Virginie Bailly: abstrakter harmonischer Farbenrausch, tolle Effekte! Dualität aus Chaos und Ordnung

Stefan Annerel, belgischer Künstler (lebt in Antwerpen), Streifenmuster – das ist alles)

Jan Fabre: Skulpturen (Riesenschildkröte) Theater…Skulpturen auf der Brafa: Mann, der sich Zigarette anzündet

Bernd Lohaus: deutscher Künstler, der in Belgien wohnte; zeigt leligheid en vergangelijkheid (so Kader Attia) : neue Regel

Traurig und schmucklos, Holz, Stein, Papier, sucht nach der Beziehung Künstler, Betrachter, Kunstwerk

Pieter Liversidge (UK, 1973): Installationen, museale Kunst: Schriftzüge

Lily Dujourie : auch Videos, Stoffe an der Wand, Fotos mit Stoffen und Personen

Damien Hirst, 90er, heute 51 Jahre, winner Turner price

“Black Sun”, 2004:

Schwarzer Kreis, erinnert an Malewitsch; sind aber tote Fliegen

Thema : Vergänglichkeit, Angst vor dem Tod

“For the love of God”: Schädel mit Diamanten, 2007: Gier der reichen Sammler;

“Shark in a tank” (Hai im Becken): Vergänglichkeit (Der Künstler ließ den Hai eigens vor der australischen Küste fangen, töten und nach England verfrachten)

Reichster Künstler der Welt; Produzent, Vermittler, Sammler, Meister der Selbstinszenierung

Jetzt neu

“Treasures from the Wreck of the Unbelievable”, 2017, Venice

Paul Van Hoeydonck (91 Jahre, Antwerpen): Planeten

Walter Swennen (1946, Brüssel): eigenartig abstrakt und figurative Gemälde

Sven’t Jolle: Kritik durch Humor: Skulpuren

Martin Creed (1968, GB, lebt in London) winner Turner price
“The lights going on and off”, Moma, 2007: installatie
“zaal met blauwe ballonnen”: de bezoeker moet zich een weg banen
“29 cactussen op een rechte lijn van klein naar groot

Alles leuk en onderhoudend maar zonder intellectuele diepgang (trotzdem Turner Price Gewinner)

Sarah Morris: geometrisch bunt

Olafur Eliasson, “Weather Project”, 2003 (grosse Sonne), Installationen mit Licht, Wasser, “Waterfall”, Versailles; Inszeniert Eindrücke

Thomas Hirschhorn (Schweiz) Installationen: Globalisierung, Industriekritiek

Al Weiwei, Menschenrechte, politische Kritik China; Ausstellung NY 2017: „Grenzen“

Skulpturen: Wurm, Schütte, Kati Heck (geboren in Düsseldorf, lebt in Antwerpen: Wurst, auch Gemälde in Öl), Kader Atia

German artist Tomma Abts (born 1967 Düsseldorf) creates her paintings and drawings using a rigorous process that combines the rational with the intuitive. Starting with no external source material and no preconceived idea of the final result, Abts makes complex abstract compositions that ultimately take as their subject the process of their own creation

Takashi Murakami (Warhol of Japan): lustig, bunt interessant:geht Richtung Comics zum Beispiel lachende Blumen (in Japan: art market is weak); Oval buddha; pop art , high and low art; sein Unternehmen makes art and designs merchandise, Kunst und Kommerz

Peter Doig (Dü): scottisch: figurative painter: canoe (Timmy), auch Wälder, Städte: einfach gut! Kann auch zeichnen: sincere work

Bansky (UK) graffity art: mit sozialkritischen Motiven

Greta Bratescu, geboren 1926 in der Nähe von Bukarest, Rumänien. Bekannt für Ihre Zeichnungen und Collagen; arbeitete auch als Buch-Illustratorin
 

 

Kennzeichen der Moderne und der zeitgenössischen Kunst 

Moderne Kunst: 20. Jahrhundert

Postmoderne/zeitgenössische Kunst: ab 1960: Jetzt sind die Gattungen Malerei und Skulptur in Auflösung geraten (neue Formen entstehen wie die Land Art oder Performance) und Stilbegriffe nicht mehr sinnvoll.

Gegenwartskunst: aktuell

 

Philosophie:

Früher gab es einen Autraggeber: Kunst wurde bestellt nach strikten Regeln. Heute ist Kunst frei.

What is an artist: an artist is someone who makes art

Was ist Kunst?

David Hume: “Beauty is in the eye of the beholder”

Beuys: jeder Mensch ist ein Künstler

Duchamp: Het werk is een kunstwerk als de kunstenaar zegt dat het een kunstwerk is.

Dreieck: Kunstwerk, Künstler, Betrachter: nur mit der Öffentlichkeit entsteht das Kunstwerk. Das Denken und Zweifeln des Betrachters sind also ein Teil der Kunst. Hed. Kunst vraagt inspanning van het publiek!

Das Publikum entscheidet: es geht also um die Anerkennung.

 

  1. Es gibt kein besonders bevorzugtes Medium (Kunstform) mehr: Malerei, Video, Fotografie, Installationen…Malerei, einst die unangefochtene Königsdisziplin aller Künste, ist in den letzten Jahren und Jahrzehnten mehrfach tot gesagt worden (ab den 60 er Jahren mit Konzeptkunst, Video  Land art, Happening, Collagen… begann der Stern der Malerei unterzugehen), um anschließend immer wieder eine Renaissance als Non-plus-ultra künstlerischen Ausdrucksvermögens zu erleben. Besonders extrem fielen in diesem wechselhaften Auf und Ab des Kunsturteils die Bewertungen des Figürlichen (80er und 90er) in der Malerei aus.
  2. Starke Betonung auf Inhalte: oft diente Kunst der Moderne dazu, Interessen bestimmter Gruppen (z.B. Feminismus) zu vertreten. Man hatte also den Eindruck, die Aufeinanderfolge von Stilen sei beendet. Trotzdem zeichnen sich aber immer wieder neue Stile ab. Die bestehenden Richtungen gehen ineinander über und sind auch parallel. Seit den 90er Jahren kann man keine Stile mehr benennen, aber es gibt eine Orientierung auf Themen, insbesondere auf politische Themen: Künstler sind politisch: Inpakkunstenaar Christo zet zijn project “over the river” (Colorado) stop als protest tegen de nieuwe Amerikaanse president Donald Trump. Christo wilde  de Arkansasrivier over 67 km met zilverkleurige luifers bedekken – een project waaran hij al 20 jaar werkte en waarin al 14 miljoen € steken. Ai Weiwei: Menschenrechte, Gaby Cleuren: Flüchtlinge, Luc Tuymans: Kongo (Bilder für Biennale in Venedig 2000); früher auch Otto Dix: war Soldat im 1. WK und verarbeitet Thema danach in einer Kriegsserie: Ausstellung im Museum Wiels! Aber auch vorher gab es immer wieder “politische” Themen in der Kunst: Feminist art – Ende der 60er, James Gill: Vietnamkrieg (60er Jahre), Zerstörung der Umwelt (Skript Caroline!),  Aids (80er), Beuys war auch sehr kritisch! Andererseits: auch auf pure Esthetik gerichtet: op art, Fotografien (bearbeitet); Stillleben, abstrakt, figurativ…semifigurativ, Harmonie (AFF. Art Fair); Art should not just please the eye but rip open your mindset (zum Denken anregen); Kunst soll aber auch einfach schön sein. Die Funktionen der Kunst sind damit vielfältig: Eye pleasing (das Wahre und Schöne wie früher), eye opening, attention seeking (provocative).
  1. Globalisierung und Entwicklung neuer Zentren: vorher meist ein Zentrum zum Beispiel Impressionisten in Paris. Gegenwartskunst ist universell, Kunst ist global (Künstler überall, Verkauf, Messen mit Ablegern wie bei der Art Basel (Hongkong, Miami) und immer mit internationalen Galerien…, Museen auch mit Ablegern wie Louvre Abu Dhabi.) In den 60er und 70er Jahren war die Kunst der Gegenwart hauptsächlich amerikanisch, da die USA vom Krieg verschont bleiben und dort Prosperität herrschte. In den 80er Jahren setzten sich dann wieder stärker die europäischen Künstler in Szene.
  1. Demokratisierung
    Neue Kommunikationswege und ein grösseres Publikum: Das Publikum ist heute Teil des Kunstwerkes. “Ein zentraler Aspekt, in welchem sich die Kunst der Gegenwart von früheren Phasen der Kunst unterscheidet, ist die Rolle des Publikums. Ab 1960 spricht man auch von der art world und dazu gehört der Betrachter. Heute besuchen in den IL Menschen mehr Museen als Sportveranstaltungen. Ich würde sagen, Kunst ist demokratisch geworden, da zugänglich für jeden. Zum Beispiel bieten immer mehr Museen ihre Sammlungen auch gratis als virtuellen Rundgang an. Super! Eintrittspreise sind teilweise reduziert oder Abende gratis; Bibliotheken bieten ebenso ein grosses Angebot an Kunst-Literatur; Gallerien sind gratis…Nur kaufen und besitzen kann nicht jeder aber muss das sein? Der Genuss entsteht beim Betrachten und das ist für jeden möglich. Auch private Werke werden oft für Ausstellungen oder an Museen verliehen.
  1. Kommerz?
    Sammlungen:  Früher sammelten die Klöster, dann die Fürsten (zum Beispiel Katharina die Grosse: aus ihrer Sammlung entstand die Eremitage; oder August der Starke: Grünes Gewölbe in Dresden, heute die reichste Schatzkammer Europas. Wer sammelt heute? Museen, Kunstsammler und auch Künstler! Preise: Unter den teuersten Kunstwerken der Welt findet man viele zeitgenössische Kunstwerke!

 

Bewertung von Kunst:

Ossian Ward empfiehlt: Tabula Rasa: reinen Tisch: Time/1-2 Minuten hinsehen, Assoziation überlegen (Gefühl, Erinnerung, Vergleich), Background Künstler (Pressemitteilung, Titel…), Understanding ( grundidee), Look Again, Assessment (subjektiv)

Motivation der Künstler::

Kunst als Konfrontation, als Event : Marina Abramovic (lebt in der Nähe von NY) the artist is present, 2010: Performance Kunst, Idee: Hinsehen, Kunst als Botschaft: Die Mehrdeutigkeit der zeitgen. Kunst kiann den Betrachter zur Verzweiflung bringen. Fragen und Zweifel sind Teil des Prozesses. Kunst als Scherz (Wurm); Installationskunst zum Beispiel von Elmgreen und Dragset (gesehen auf der Biennale in Venedig): Swimming Pool mit Leiche ist Szenario; Kunst als Spektakel: Tomas Sarazeno: Cloud Cities: in Argentinien geboren, lebt in Berlin. Performance und Installationskünstler;  Raumkapseln sollen alternativen Wohnraum bereitstellen, da Klimawandel und Bevölkerungswachstum das Leben auf der Erde erschweren. Thema: Ausblick, Entdecken, Natur als Vorbild (Spinnennetze)

 

Pop Art und Hyperrealismus

Mitte der 50er Jahre entwickelte sich in den USA und Großbritannien die Pop Art, bei der Künstler wie Andy Warhol, Richard Hamilton und Roy Lichtenstein Konsum und Massenmedien zum Thema ihrer Kunst machten. Sie griffen den Zeitgeist und Lebensstil auf und frugen sich: was ist populär, beliebt, bekannt? So malte Andy Warhol die Campell Suppendosen, die man überall kaufen kann oder porträtiert die damaligen Stars wie Marilyn Monroe.

Später in den 60 er Jahren entwickelte sich daraus der Hyperrealismus, der manchmal auch mit Fotorealismus bezeichnet wird. Künstler wie Chuck Close und Duane Hanson begannen Bilder nach Fotografien zu malen oder lebensecht aussehende Figuren aus Kunststoff zu gießen. Beeindruckend lebensecht sieht man die amerikanische Hausfrau (“Supermarkt Lady”, 1970), ungepflegt, zu dick und mit Lockenwicklern, die einen prall gefüllten Einkaufswagen mit ungesunden Fertiggerichten in Dosen und zuckerhaltigen Getränken vor sich her schiebt. Welcher Ballast. Wohlstand und Bequemlichkeit zeigen ihre Kehrseite. Man erkennt, dass der Künstler mit der Welt sehr unzufrieden war. Diese Figur wurde soeben aufwendig renoviert.

Gezeigt werden u.a. Porträts von Andy Warhol, Roy Lichtensteins “Interior with Cactus” (1978), Chuck Close “Richard” (1969), G. Matta-Clark “Pier 52” (1975).

Ludwig Forum Aachen bis 31.12.2017

 

Gaudi and the motivation to be creative

 

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Sagrada Familia, Barcelona

 

If you look at the fantastic art works of Gaudi eg by walking through Barcelona you immediately realize his original style and his never ending creative power.

Where did he find his inspiration?

He looked at former periods, because he believed that “art is learned from examples which are the works of the past”. His inspiration is also felt: the greek roman mosaics, roman frescoes, gothic architecture… all included in his buildings. Besides architecture he also worked in the field of applied arts with pottery and created iron candleholders or stain glass. As major inspiration in this field served the nature. He was one of the artists striving for the “Gesamtkunstwerk” and even used his genius for the grater glory of God.